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<pre>Ein bitterer Fehler von Danny Latza hat diese Pleite eingeleitet. Der Mittelfeldmann legte Nils Petersen das 0:1 mit einem verunglückten Rückpass auf. „Durch mein Ding war der Stecker bei uns gezogen. Ich habe Petersen einfach nicht gesehen, sonst spiele ich den Ball so nicht zurück.“  <p> Der Dreier beim Absteiger in spe garantiert zudem dafür, dass nun schon ein Remis am Samstag reicht, um die Berliner auch in der Endabrechnung auf Abstand zu halten — da sich der FSV in der EL-Quali bisher noch immer blamierte, käme der direkt gestemmten Qualifikation eine ganz besondere Bedeutung zu.  <p>  Nach dem Wiederanpfiff wurde dann allerdings offensichtlich, warum die TSG derzeit ganz weit oben steht. In einer sich zunächst ausgeglichen gestaltenden Begegnung verdienten sich die auf Champions-League-Kurs befindlichen Kraichgauer mit einer Leistungssteigerung den Sieg. <p> Und das, obwohl der letzte Auswärtssieg im November gelang, beim 3:1-Sieg in Bremen. Danach folgten zwei Remis und eine Niederlage. Offensiv-Akteur Nicolai Müller ist aber überzeugt, dass es wieder besser wird: „Gegen Teams, die selbst mitspielen, tun wir uns leichter.“ <p>  Da sich die Rheinländer mit diesen 15 Toren aber noch immer auf Augenhöhe mit den Top-Teams aus Leipzig und Hoffenheim befinden, ist die ausbaufähige Chancenverwertung natürlich nicht ausschließlich für das mäßige Abschneiden verantwortlich zu machen.  </pre>


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<pre>In einer hektischen Schlussoffensive sah Leipzigs Stefan Ilsanker nach einem rüden Foul die rote Karte und ist damit im letzten Spiel des Jahres gegen die Bremer gesperrt.  <p> Auch nach dem Erfolg in Niedersachsen bleibt aber vorerst offen, ob die Durststrecke auf fremden Plätzen damit wirklich überwunden ist; die daheim noch immer sieglosen Wölfe leisteten vor zwei Wochen schließlich nur denkbar wenig Gegenwehr.  <p>  Die Bayern bissen sich die Zähne an der Abwehrleistung des „Sport-Clubs“ aus. Erst nach einem tollen Solo von Serge Gnabry ging der Rekordmeister in Führung. <p> Mittlerweile sind weitere 38 dazu gekommen und die Hasenhüttl-Truppe hat die Liga regelrecht aufgemischt. Die Champions League ist in Reichweite und mit einem Heimsieg über Hoffenheim wäre ein unmittelbarer Konkurrent in seine Schranken verwiesen. Im besten Fall würden die Sachsen ihren Vorsprung auf die TSG auf elf Punkte ausbauen. <p>  Ein Doppelschlag von Joker Marcel Sabitzer hat den Fortbestand dieser Serie allerdings schnell zunichtegemacht und Leipzig den nächsten Dreier auf dem Punktekonto verschafft.  </pre> 


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<pre> Werder Bremen kassierte zuletzt drei Niederlagen (gegen Gladbach, Mainz, Leverkusen) hintereinander.  <p> Da sich erstmals seit dem 26. Spieltag nicht die gehaltene Null als Matchwinner erwies, war es jedoch nur umso beeindruckender, dass die Werkself flugs einen alternativen Weg zum Dreier fand — nach der heftigen Krise zu Beginn der Hinrunde ist Bayer plötzlich um keine Lösung mehr verlegen.  <p>  Nicht so gegen die Adler. Zwar hielt die Schalker Defensive eine Stunde lang ziemlich dicht, das aber auf Kosten jeglicher Offensivbemühungen. <p>  Die regelmäßigen Beteuerungen von Streich, mit einer derart negativen Entwicklung gerechnet zu haben, wurden von der Nervenschwäche seiner Spieler abermals karikiert: Zuletzt hinterließ Freiburg nie den Eindruck, wirklich auf einen gnadenlosen Existenzkampf vorbereitet gewesen zu sein. <p>  So haben vor allem Werder und die Rasenballer erfolgreich am Stuhl von VfL-Coach Dieter Hecking gesägt: Nachdem sich die Wölfe an der Weser unter aller Kanone präsentierten, wurde das Fass dann vom jüngsten 0:1-Tropfen gegen die Sachsen zum Überlaufen gebracht.  </pre>


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<pre> Erstaunlich war dabei vor allem, wie mutlos der Vorjahresvierte beim amtierenden Meister zu Werke ging — immerhin hatte sich Roger Schmidt in der Vergangenheit den Ruf erworben, gegen die Münchner nie um einen kühnen taktischen Plan verlegen zu sein.  <p> Nachdem die letzten drei Heimspiele nicht gewonnen werden konnten, war dies der erste Augsburger Liga-Heimsieg seit Mitte September. Damit können die Fuggerstädter in der Tabelle auch wieder nach oben blicken — nur ein Punkt fehlt aktuell auf die Ränge für die Europa League.   <p> In den letzten sechs Heimspielen gegen Hannover hatte Schalke starke fünf Siege und ein Unentschieden verbucht. <p>  „Natürlich müssen wir jetzt irgendwann regelmäßig punkten. Dafür haben wir noch bis zum 3Spieltag Zeit. Da verlieren wir nicht den Glauben und zweifeln nicht.“  <p> Das überraschende Resultat war letztlich jedoch mehr auf den deutlichen Leistungssprung der Hausherren als einen enttäuschenden Auftritt der Rheinhessen zurückzuführen, die durchaus ihren Anteil an dem munteren Spielchen in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena hatten.  </pre>


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<pre> Als eine noch größere Bürde dürfte es sich zunächst aber natürlich in der Red Bull Arena erweisen, dass sich Mainz in der Fremde fast immer als verlässlicher Punktelieferant zur Verfügung stellt; seinerseits kann Leipzig nämlich auf eine einem Vizemeister absolut würdige Heimbilanz verweisen.  <p> Hier hatten die Hamburger allerdings auch deshalb leichtes Spiel, weil sich der im Winter aus Salzburg an die Pleiße delegierte Upamecano als eine glatte Fehlbesetzung erwies; bei seinem Startelfdebüt erwischte der 18-Jährige gleich einmal einen richtig rabenschwarzen Tag.  <p>  Gegen die Schanzer muss Cheftrainer Schmidt auf Tin Jedvaj verzichten. Der 20-jährige Abwehrspieler holte sich gegen Gladbach seine fünfte Gelbe Karte ab. In den Kader zurückkehren werden hingegen Karim Bellarabi (nach Gelbsperre), Kevin Kampl und Julian Brandt (beide haben in Gladbach wegen Übelkeit gefehlt) und Roberto Hilbert (Knieprobleme). <p>  Dies könnte durchaus zur Folge haben, dass die Hertha nun bereits mit ehelichen Selbstzweifeln im Breisgau vorstellig wird: An einem frühen Gegentreffer hätten die Berliner deshalb sicherlich noch stärker als zuletzt die glücklich davongekommenen Bayern zu knabbern.  <p> Bereits die drittplatzierten Schalker (16 Punkte) freuen sich vor dem 8. Spieltag über ein Vier-Punkte-Polster auf die Hecking-Elf (12). Vom Spitzenduo aus Dortmund (17) und München 21) ganz zu schweigen.  </pre>


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